2. Mai 2013

Migräne-Gen bei zwei Familien entdeckt

Migräne ist für die Wissenschaft nur schwer fassbar.

Alle möglichen Ursachen sind für die Krankheit schon gefunden worden. Sie löst Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit aus, Betroffene spüren dabei oft schneller Schmerzen, einige haben Sehstörungen.

Forscher des "Howard Huges Medical Institute" in San Francisco sagen jetzt, sie hätten einen ersten Blick in die "Black Box" der Migräne-Ursachen geworfen. Sie schreiben in einem Fachblatt, dass sie ein Gen entdeckt haben, das die normale Form der Migräne auslösen kann. Dazu untersuchten sie zwei Familien, bei denen die Krankheit gehäuft vorkommt.

Das Ergebnis: Wenn das sogenannte Kaseinkinase-1delta-Gen mutiert ist, kam es vermehrt zu Migräne-Anfällen. Das Gen steuert eigentlich den Schlaf-Wach-Rhythmus. Die Forscher sehen noch keinen Durchbruch, hoffen aber, dass durch die Ergebnisse die Migräne-Therapie verbessert werden kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)