2. Mai 2013
Langzeitarbeitslose sollen als Erzieher in Kitas - diese Idee hatte Ursula von der Leyen vor gut einem Jahr als Familienministerin.
Praktisch ist das aber nur schwer umzusetzen, wie jetzt aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg hervorgeht. Ab August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Unter-3-Jährige. Experten gehen deshalb davon aus, dass deutschlandweit insgesamt 65.000 Betreuer zusätzlich in Kindertagesstätten und in der Tagespflege gebraucht werden. Laut der Studie kann aber kurzfristig nur ein Zehntel davon durch umgeschulte Langzeitarbeitslose gedeckt werden. Denn es gibt zu wenig Arbeitslose, die gleichzeitig den Berufswunsch Kinderbetreuung und einen dafür notwendigen Schulabschluss haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)