2. Mai 2013

Rumänien verteidigen ihre Backpulver-Frikadellen vor der EU

Die Rumänen haben im vergangenen Jahr 22.000 Tonnen "mititei" gegessen.

Das sind kleine, gegrillte Hackfleisch-Frikadellen, ähnlich wie die serbischen Cevapcici. Eine EU-Richtlinie könnte dem Gericht aber den Garaus machen: In einem Monat tritt eine Richtlinie in Kraft, die den Verkauf der "mititei" verbietet. Der Grund: Die Frikadellen werden mit Backpulver zusammen gehalten. Und das ist laut EU keine erlaubt Zutat bei Fleischprodukten, genauso wie verschiedene Konservierungsstoffe.

Die rumänische Regierung kündigte heute an, sie werde gegen das Verbot vorgehen. Sie will in Brüssel beantragen, dass "mititei" offiziell zum traditionellen Gericht erklärt werden. Dann könnten sie weiter nach bisherigem Rezept gebraten werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)