2. Mai 2013
Lebensmittel für alle, die danach fragen.
Die Tafeln verteilen in Deutschland seit 20 Jahren Essen an Bedürftige. Aber zuletzt gab es Kritik: Durch die Arbeit der Tafeln werde die gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen und die Armut im Land gefestigt, hieß es.
Der Bundesverband Deutsche Tafel hat die Kritik jetzt zurückgewiesen. Durch die Hilfe, die 1,5 Millionen Menschen versorge, verfestige sich die Armut nicht. Durch Krankenkassen würden sich ja auch keinen Krankheiten verfestigen. Vielmehr übernähmen die Tafeln ehrenamtlich die Daseinsvorsorge, die eigentlich der Staat leisten müsse. Der Bundesverband sagt, dadurch mache man auf Armut erst recht aufmerksam. Um sie zu beseitigen, müsse es eine gesellschaftliche Umverteilung geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)