2. Mai 2013
Im Herbst 2011 hat der "Bundestrojaner" für Schlagzeilen gesorgt.
Der Chaos Computer Club hatte damals gemeldet, dass das BKA mit der Spionage-Software ganze Computer überwachen konnte - statt wie erlaubt nur einzelne Telefonate.
Jetzt hat das Bundeskriminalamt eine neue Spionage-Software. Das Bundesinnenministerium hat den Kauf von "FinSpy" aus Großbritannien bestätigt. Damit soll ebenfalls Telekommunikation überwacht werden.
Der britische Hersteller von "FinSpy" wird dafür kritisiert, dass er die Software unverändert an autoritäre Regime verkauft haben soll. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" verweist auf Berichte, wonach die Behörden des Golfstaats Bahrain mit "FinSpy" fast in Echtzeit die Computer von Oppositionellen überwacht haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)