3. Mai 2013
Wäre nicht das dünne Kabel, man könnte sie für eine echte Fliege halten.
Forscher von der US-Universität Harvard haben ein kleines fliegendes Roboterinsekt gebaut. Im Fachblatt "Science" schreiben sie, die Kunstfliege sei zwei Zentimeter groß und der erste derartig kleine Flugroboter mit schlagenden Flügeln. Fast kommt er an das Original heran: Das Gerät schlägt mit den Flügeln 120 Mal pro Sekunde. Echte Fliegen schaffen 10 Schläge mehr. Es kann wie das natürliche Vorbild in der Luft auf der Stelle stehen und auch einige grundlegende Flugmanöver ausführen. Der augenfälligste Unterschied - das kleine Stromkabel - soll auch irgendwann weichen. Die Forscher möchten eine dick gepackte Batterie entwickeln. Wozu das Ganze? Fliegen gehören zu den geschicktesten Kreaturen in der Luft, erklären die Forscher. Sie können blitzschnell Gefahren, wie zum Beispiel Fliegenklatschen, ausweichen und sogar auf Blumen landen, die sich im Wind bewegen. Man kann also viel von ihnen lernen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)