3. Mai 2013
Vor allem im Irak, Somalia und auf den Philippinen gibt es kaum Sicherheit für Reporter.
Das geht aus einem Index der Komitees zum Schutze von Journalisten hervor, der die Länder mit den meisten unaufgeklärten Morden an Journalisten auflistet. Demnach wurden in den vergangenen zehn Jahren die Morde an 93 Journalisten im Irak nicht aufgeklärt. In Somalia seien allein im vergangenen Jahr zwölf Journalisten ermordet worden. Auf den Philippinen seien in den vergangenen zehn Jahren 55 Morde an Journalisten nicht bestraft worden.
Zum ersten Mal auf dem Index steht Nigeria. In dem Land habe sich die Lage deutlich verschlechtert. Der Druck auf die Medien nehme immer mehr zu. Mit fünf nicht aufgeklärten Morden sei die Situation in Afrika nur noch in Somalia schlimmer.
Russland ist auf Platz neun das erste europäische Land auf dem Index. Dort seien 14 Morde nicht aufgeklärt worden. Ein Fall eines vermissten und mutmaßlich getöteten Reporters liegt beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Kläger argumentieren, dass Russland die Mörder von Journalisten systematisch nicht verfolgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)