3. Mai 2013
Während des Kalten Krieges kam es immer wieder auch zu Aufständen und Revolutionen in den Ostblockstaaten.
Zum Beispiel 1953 in der DDR oder auch 1980/81 die Streiks in Polen, aus denen sich die Volksbewegung Solidarnosc bildete. Laut dem Historiker Martin Kirsch habe es aber damals keine über Ländergrenzen hinweg vernetzte Opposition gegeben. In der Deutschlandfunksendung "Studiozeit" spricht er von eher einzelstaatlich geprägten Gruppierungen in der DDR, Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Bewegungen seien überwiegend persönliche Kontakte gewesen. Aber selbst die wurden laut Kirsch teilweise durch die unterschiedlichen Sprachen behindert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)