3. Mai 2013

Forscher bauen künstliches Facettenauge

Es ist ein Kameraauge, das guckt wie ein Insekt.

Forscher aus den USA haben nach einem Bericht des Magazins Wissenschaft aktuell ein Facettenauge nachgebaut wie es Ameisen oder Libellen haben. Die Halbkugel ist mit 180 Lichtsensoren bestückt, die Daten an einen Computer liefern. Ihr Facettenauge soll deutlich besser schnelle Bewegungen wahrnehmen könne als eine herkömmliche Kameralinse. Außerdem seien besonders gute Bilder von geometrischen Figuren möglich sowie eine Rundumsicht.

Nach Vorstellung der Forscher könnte ihre Erfindung bald an der Spitze medizinischer Geräte hängen oder an Erkundungsrobotern angebracht werden. Die Bildqualität kann allerdings noch besser werden. Mit ihren 180 Fotodioden sieht das künstliche Facettenauge im Moment so gut wie eine Feuerameise. Für den Blick einer Libelle fehlen noch mehr als 20.000.

Der Text ist im Fachmagazin Nature erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)