6. Mai 2013
Jetzt will das Bundeskartellamt den vier großen Mobilfunkanbietern etwas genauer auf die Finger schauen.
Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt, vermutet das Amt, dass sich die Anbieter bei der Vergabe von Mobilfunklizenzen abgesprochen haben könnten. T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 haben diese Lizenzen noch bis 2016 sicher, danach können sie von der Bundesnetzagentur verlängert oder versteigert werden. Eine Versteigerung lohnt sich allerdings nur, wenn ausreichend Nachfrage da ist. Um den Bedarf zu ermitteln, hat die Bundesnetzagentur eine Bedarfsanalyse in Auftrag gegeben und unter anderem die vier Mobilfunkanbieter befragt. Und die sollen sich untereinander abgesprochen haben, um eine teure Versteigerung zu vermeiden. In einem internen Schreiben heißt es, die vier Anbieter hätten sich das Frequenzspektrum untereinander aufgeteilt.
Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, dann droht neben hohen Bußgeldern dann doch noch eine Auktion.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)