6. Mai 2013
Der beherzte Biss in den Burger - über den sollten schwangere Frauen vielleicht ein zweites Mal nachdenken.
Wissenschaftler der Universität Adelaide haben entsprechende Studienergebnisse veröffentlicht. Darin heißt es, dass Mütter, die viel Junk Food während der Schwangerschaft essen, heißhungrige Kinder zur Welt bringen.
Durch den Konsum von Fett und Zucker werden Opioide produziert, die wiederum die Produktion des Wohlfühlhormons Dopamin stimulieren. Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft viel Zucker und Fett zu sich nahmen, waren für die Opioide weniger empfänglich. Das heißt, sie brauchten immer mehr Zucker und Fett, um sich genau so zufrieden und satt zu fühlen wie andere Kinder.
Bislang hatte man angenommen, dass Kinder keinen permanenten Schaden davon tragen. Die Forscher belegen nun, dass sie durch die Ernährung ihrer Mütter für ihr Leben geprägt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)