6. Mai 2013

Tropfen statt Spritzen

Manchmal reicht ja schon der Anblick einer Spritze, um Panik bei Kindern auszulösen.

Wenn die dann auch noch Asthma oder Allergien haben, werden Arztbesuche für die Eltern schnell zur Qual. Das muss nicht sein, berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Pediatrics". Bislang seien vor allem in den USA Spritzen bei Allergie-Medikamenten Standard, es herrsche das Vorurteil, dass sie besser wirken. Nun haben die Forscher mehr als 30 klinische Studien analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass Tropfen genauso wirksam sind wie Spritzen, obwohl sie weniger verbreitet sind. Nur in drei Fällen seien die Spritzen tatsächlich etwas besser. Damit biete sich für Eltern ängstlicher Kinder eine Alternative. Zudem könne man die Tropfen leichter zu Hause verabreichen und sich damit einen Arztbesuch sparen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)