6. Mai 2013
Ein Wasserloch lockt viele Tiere aus der Umgebung an - und gerade dort drohen ihnen Attacken von Fressfeinden.
Nach diesem Prinzip ist eine Art von Cyber-Angriff konzipiert, die eine amerikanische Sicherheitsfirma einer Gruppe aus China vorwirft. Wie der Online-Dienst Heise.de berichtet, wurde dabei eine Schwachstelle im Internet Explorer 8 genutzt. Dabei seien Seiten des US-Arbeitsministeriums infiziert worden. Diese hätten Informationen enthalten über Entschädigungszahlungen für Angestellte, die mit Uran in Berührung gekommen sind.
Wer dort vorbeigeschaut habe, könne sich über die Sicherheitslücke im Browser Schadsoftware eingefangen haben. Das lasse darauf schließen, dass die Angreifer gezielt Mitarbeiter in Energiekonzernen oder Atomkraftwerken anlocken wollten. Angriffe dieser Art nennt man Waterhole-Attacken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)