6. Mai 2013
Kaum wird das Wetter besser, sind sie auch schon wieder ein Thema: Zecken.
In diesem Zusammenhang gibt es zunächst mal eine gute Nachricht. Laut Robert-Koch-Institut war die Zahl der Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im letzten Jahr so gering wie noch nie seit Beginn der Meldepflicht 2001. Sie lag bei knapp 200 Fällen - 2011 waren es noch über 400 gewesen. Die Hirnhautentzündung FSME wird durch Viren ausgelöst, die beim Zeckenbiss in den menschlichen Körper gelangen können. Im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich.
Für das Institut sind die rückläufigen Infektionszahlen allerdings kein Grund zur Entwarnung: Sie könnten ganz unterschiedliche Gründe haben, darunter das Wetter und das Freizeitverhalten der Menschen.
Experten empfehlen deshalb in den Risikogebieten Mittel- und Süddeutschlands nach wie vor eine Impfung, wenn man bei der Arbeit oder im Urlaub mit Zecken in Kontakt kommen könnte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)