6. Mai 2013
Die re:publica in Berlin ist mit einem Teilnehmerrekord gestartet. Nach Angaben der Veranstalter sind rund 5.000 Besucher zur größten deutschen Konferenz über Netzthemen gekommen.
Ein Aufreger-Thema waren noch immer die neuen Verträge der Telekom, die eine Drosselung des Festnetz-Internetzugangs vorsehen, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist.
re:publica-Mitgründer Markus Beckedahl forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, "zu verhindern, dass die Telekom ein Internet zweiter Klasse einführt". Der Konzern wird vor allem dafür kritisiert, dass er seine eigenen Angebote wie den TV-Dienst "Entertain" von der Drosselung ausnimmt. Beckedahl bezeichnete das erneut als Angriff auf die Netzneutralität. Er forderte Blogger und Netzaktivisten auf, das Thema auch in weniger netzaffine Teile der Geksellschaft zu tragen.
Die Konferenz läuft noch bis übermorgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)