7. Mai 2013

Sascha Lobo: Netzgemeinde darf nicht länger "Hobbylobby" sein

Aus Sicht von Sascha Lobo hat die Netzgemeinde politisch versagt.

Der Blogger und Autor sagte gestern auf der Internetkonferenz re:publica, um das Ziel eines freien, offenen und sicheren Internets durchzusetzen, reiche es nicht, im Netz Wut auszutauschen. Stattdessen müsse man wie in der Politik Verbündete finden und gemeinsam für Themen streiten, forderte Lobo. Das sei nicht geschehen, und deshalb habe die Netzgemeinde ihre Forderungen politisch bisher nicht durchsetzen können.

Für die Zukunft riet Lobo den Netzaktivisten, weniger "Hobbylobby" zu sein und stattdessen immer wieder zu fragen: "Was würde die Kanzlerin überzeugen?"

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)