7. Mai 2013
Du bist, was du isst!
Ein Internationales Forscherteam hat rausgefunden, dass das auch auf Füchse zutrifft. Sie hatten beobachtet, dass die arktischen Füchse auf der kleinen russischen Insel Mednyi in einem schlechten Zustand waren: abgemagert waren sie und hatten ein stumpfes Fell. Erst dachten die Forscher, dass das an einem neuen Krankheitserreger liegen könnte. Das aber erwies sich in Untersuchungen als falsch. Offenbar geht es den Füchsen schlecht, weil in ihrer Nahrung zu viel giftiges Quecksilber ist. Sie fressen fast nur Meeresvögel und Robbenkadaver. Untersuchungen mit Füchsen in anderen, küstenferneren Regionen zeigten: Die Füchse waren weniger mit Quecksilber belastet und ihnen ging es besser.
Das giftige, chemische Element wird z.B. durch Kohleverbrennung freigesetzt. Es gelangt als Gas in die Luft und landet schließlich auch in den Meeren.
Die Wissenschaftler haben im Fachmagazin PLOS ONE über ihre Erkenntnisse berichtet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)