7. Mai 2013
Die Telekom muss weiter Kritik einstecken - wegen ihrer Pläne für eine Tempo-Bremse bei Internet-Flatrates.
Die Bundesnetzagentur hat noch einmal mehr Transparenz von dem Konzern gefordert. Auf der Internetkonferenz re:publica verlangte eine Vertreterin Auskunft darüber, wie viele Nutzer von dem Vorhaben betroffen sein werden. Die Kontrollbehörde bemängelt, dass die Pläne nur stückchenweise bekannt werden. Erst habe es den Anschein gehabt, als wenn nur Neukunden von der Begrenzung des Datenvolumens betroffen sein würden. Inzwischen sei aber klar, dass es auch Kunden mit bestehenden Verträgen treffen könne - zum Beispiel wenn sie den Tarif wechseln. Der Chef der Bundesnetzagentur hat auch schon einen Brief an die Telekom geschickt, in dem er mehr Klarheit verlangt.
Die Telekom will ab frühestens 2016 die Internet-Geschwindigkeit drosseln, wenn eine bestimmte Datenmenge verbraucht wurde. Eine Online-Petition gegen die Einschnitte haben schon mehr als 170.000 Menschen unterzeichnet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)