8. Mai 2013
Jetzt nach dem Winter sind sie wieder allerorts da: Schlaglöcher und andere Straßenschäden.
Bevor sie repariert werden können, müssen sie aber ersteinmal erfasst werden - und da reicht es nicht, dass Anwohner verärgert bei der Stadt anrufen. Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg haben dafür jetzt einen neuartigen Scanner entwickelt, der die Straßenschäden automatisch erkennt. Wie das Magazin Technology Review online berichtet, müssen die Strecken lediglich mit einem speziell ausgerüsteten Auto abgefahren werden. Der daran angebrachte Laser-Scanner ist kaum größer als ein Schuhkarton, kann aber bis zu vier Meter Fahrbahnbreite gleichzeitig abtasten. Das Auto darf außerdem bis zu 100 Km/h fahren - also recht schnell. Mittels Satelliten orientiert sich das System, so dass die Straßenarbeiter später auch wissen, wo sie was ausbessern müssen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)