8. Mai 2013
Die Explosion einer Supernova kann für die Erde gefährlich werden.
Denn wenn diese Riesensterne explodieren, dann entstehen Gammastrahlen und die wiederum können chemische Reaktionen auf der Erde auslösen und zum Beispiel die Ozonschicht beeinflussen. Dafür muss die Supernova aber nah genug an der Erde dran sein. Es gibt Vermutungen, dass sich eine solche erdnahe Explosion schon einmal abgespielt haben könnte. Münchner Astrophysiker haben für diese Theorie jetzt neue Beweise vorgelegt. Wie sie in der Fachzeitschrift "Nature" schreiben, haben sie dafür Ablagerungen aus dem Pazifischen Ozean untersucht, die bis zu 3,3 Millionen Jahre alt waren. In einer Bakterienart fanden sie ein radioaktives Eisenisotop. Das sei der Beweis, dass eine Supernova nah an der Erde explodiert sei, denn das gefundene Eisenisotop werde nur in den Supernovae gebildet.
Den Forschern zufolge ist es die erste biologische Signatur einer Sternenexplosion. Demnach ist der Stern vor etwa 2,2 Millionen Jahren explodiert - etwa zu der Zeit, als der moderne Mensch entstand.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)