8. Mai 2013
Die Wissenschaft ist dem Ziel eines Hausdiener-Roboters ein Stück näher gekommen.
Forscher der US-amerikanischen "Carnegie Mellon University" in Pittsburgh haben einen Ansatz entwickelt, wie ein Roboter neue Objekte in seinem Umfeld selbstständig erfassen und dieses Verständnis weiterentwickeln kann. Dabei kommen nicht nur, wie bisher, seine Roboter-Augen zum Einsatz, sondern auch nicht-visuelle Informationen. Dazu gehört zum Beispiel Wissen über sein alltägliches Umfeld, also ob ein Objekt auf einem Tisch, in einem Regal oder auf dem Boden liegt. Dazu kann der Roboter feststellen, ob er den Gegenstand anfassen kann und fähig ist, ihn aufzuheben.
Die Forscher sehen in der größeren Selbstständigkeit einen Vorteil für Personen, die einen Assistenzroboter benötigen. Denn diese Menschen können ihre Helfer nicht ständig neu programmieren.
Die Wissenschaftler haben den Roboter "HERB" heute im Rahmen der IEEE International Conference on Robotics and Automation vorgestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)