10. Mai 2013
Um die Korallenriffe ist es besser bestellt als bisher gedacht.
Zu diesem Schluss kommen Biologen der Universität von Queensland in Australien. Sie haben anhand von Computer-Modellen berechnet, wie es den Riffen in 80 Jahren gehen wird. Dafür haben sie hunderte von Studien aus den letzten Jahren berücksichtigt - aber auch mögliche Folgen des Klimawandels und Umweltschutzmaßnahmen.
Das Ergebnis: Unter günstigen Bedingungen könnten gefährdete Korallenriffe mehr neuen Kalk produzieren als sie verlieren. Voraussetzung sei, dass der CO2-Ausstoß verringert werde, und zum Beispiel Papageienfische geschützt würden. Denn sie weiden Seegraas auf Riffen ab und helfen den Korallen so, sich zu erholen.
Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Current Biology" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)