10. Mai 2013
Jeder Magnetstreifen war ihnen recht - eine gut vernetzte Hackerbande hat insgesamt 45 Millionen Dollar aus Geldautomaten weltweit geholt.
Die modernen Bankräuber programmierten die Magnetstreifen von Plastikkarten um und verschafften sich damit Zugang zu Bankkonten diverser Golfstaaten. Das Geld wurde von Mitgliedern der Gang gleichzeitig an Automaten auf allen Kontinenten abgehoben - und das gleich rucksackweise. Die US-Ermittler, die jetzt sieben Cyberräuber in New York verhaftet haben, sprechen von einem virtuellen kriminellen Flashmob.
Weil die Magnetstreifen auf Bankkarten relativ leicht zu manipulieren sind, sind Banken in vielen Ländern schon auf Chipkarten umgestiegen. In den USA halten aber etliche Banken und Händler noch an den Magnetstreifen fest.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)