10. Mai 2013
Lachen ist nicht gleich Lachen.
Neurowissenschaftler der Universität Tübingen haben herausgefunden, dass das menschliche Gehirn verschiedene Lacher unterschiedlich verarbeitet. Die Forscher haben Versuchspersonen verschiedene Lacher-Arten vorgespielt und getestet, welche Hirnregionen beim Anhören aktiv werden. Bei einem Lachen durch Kitzeln waren es die Bereiche, die für das Verarbeiten von akustischen Signalen zuständig sind. Bei fröhlichem oder höhnischem Lachen waren die Regionen aktiv, die auch dann eine Rolle spielen, wenn wir das Verhalten anderer Menschen einschätzen.
Die Forscher hoffen, dass ihre Ergebnisse bei der Behandlung von Menschen mit Angststörungen und Depressionen helfen. Denn bei ihnen sei das Einordnen von nonverbaler Kommunikation oft gestört.
Ihre Egebnisse haben die Forscher in der Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)