10. Mai 2013
Vorsicht, Ihr werdet gefilmt!
An Berliner S-Bahnhöfen wird bis 2015 eine neue Videotechnik installiert. Die soll eigentlich der Zugabfertigung dienen, aber auch die Polizei ist an den Aufnahmen interessiert. Jetzt hat sich der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix in die Diskussion eingeschaltet. Er will genau klären, welche Aufnahmen wie lange gespeichert werden sollen. Technisch sind bis zu 72 Stunden möglich. Dix hält das für eine zu lange Zeit. Seit etwa einem Jahr werden die Berliner U-Bahnhöfe und Busnetze mit Kameras überwacht, und die Aufnahmen 48 Stunden lang gespeichert. Die Datenschützer warnen davor, sich allein auf Videoüberwachung zu verlassen, um Gewalttaten zu verhindern. Am Sicherheitspersonal dürfe nicht gespart werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)