13. Mai 2013
Amphibien und Reptilien wird es zuerst treffen.
Diese Tiere sind vom Klimawandel besonders stark bedroht, weil sie nicht so schnell in neue Lebensräume ausweichen können. Das haben Klimaforscher aus Norwich in Großbritannien errechnet. Sie kommen zum Schluss, dass bis zum Jahr 2080 zahlreiche Tierarten große Teile ihres Lebensraums einbüßen werden. Wenn Co2-Emissionen nicht sofort und konsequent begrenzt würden, dann werde sich der Lebensraum für ein Drittel aller Tiere halbieren. Auch mehr als die Hälfte der Pflanzen wäre betroffen.
Die Experten schreiben im Fachblatt Nature Climate Change, besonders große Verluste an Tieren und Pflanzen werde es dann in Afrika südlich der Sahara, Mittelamerika, Amazonien und Australien geben. Vor allem für Pflanzen sehe es in Nordafrika, Zentralasien und Südosteuropa schlecht aus.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die globalen Temperaturen bis 2100 um vier Grad über das vorindustrielle Niveau steigen werden, wenn Emissionen nicht begrenzt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)