13. Mai 2013
Auf der Karibikinsel Trinidad beginnt die Regenzeit eigentlich erst im Juni.
Aber schon jetzt kämpfen Landwirte dort gegen Überschwemmungen. Straßen sind überflutet, die Flüsse steigen an und Ernten werden vernichtet. Auf der Insel diskutiert man jetzt, was die Ursachen dafür sind.
Die Agentur Inter Press Service schreibt, dass die Trinidader die globale Erwärmung für die frühen Regenfälle verantwortlich machen. Aber dass es auch noch zu Überflutungen kommt, habe andere Ursachen. Die Landwirtschaftsgesellschaft von Trinidad und Tobago sagt, dass die Wasserkanäle nicht richtig instand gehalten würden. Oft schütteten Anwohner die Kanäle auch zu, um zu ihren illegal errichteten Häusern zu gelangen.
Auch Brandrodung trage zu den Überflutungen bei. Wenn Hügel keinen Bewuchs mehr hätten, dann könnten sie auch kein Wasser mehr aufhalten. Trinidad will jetzt mit mehr Personal erreichen, dass strengere Gesetze auch eingehalten werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)