13. Mai 2013
Sie sind zu einem Wahrzeichen von Istanbul geworden: die schwimmenden Fischimbisse im Hafengebiet Eminönü.
Allerdings wird jetzt gegen sie ermittelt. Denn Beamte des Umweltministeriums haben bei Kontrollen festgestellt, dass viele Besitzer ihren Müll einfach ins Meer kippen und es so verschmutzen. Dafür drohen ihnen laut Ministerium nun Strafen von bis zu 4.000 Euro.
Die Imbisse befinden sich auf Booten - meist an der Galata-Brücke am Goldenen Horn. Sie sind wie schwimmende Döner-Buden. Nur, dass statt Fleisch der auf dem Boot gebratene Fisch ins Brot kommt. Früher gab es den Fischimbiss nur zum Mitnehmen. Inzwischen bieten die Imbisse auch Sitzplätze an.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)