13. Mai 2013
Die Londoner Galerie "Tate Britain" ist umgekrempelt worden - ab sofort herrscht dort eine strenge Chronologie.
Wie das Museum bekanntgab, sind rund 500 Werke britischer Künstler nicht mehr wie bisher nach Themen, sondern nach ihrer Entstehungszeit geordnet. Für den Umbau und die Umhängung waren die 20 Ausstellungsräume seit September vergangenen Jahres geschlossen - sie öffnen morgen wieder für Besucher. Chris Stephens, zuständig für die Präsentation der Werke, sagte, die Sehgewohnheiten der Besucher hätten sich verändert.
Im digitalen Zeitalter sind die Menschen ihr eigener Kurator. Ihre Wahrnehmung solle deshalb auch nicht mehr durch kunsthistorische Kategorien beeinflusst werden. Vollständig wiedereröffnet wird die "Tate" nach mehrjährigen Umbauarbeiten dann im Herbst.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)