14. Mai 2013
Kein Platz für Themen wie Menschenrechte, Pressefreiheit und die Fehler der Kommunistischen Partei an chinesischen Universitäten.
Nach einem Bericht der Zeitung "Wen Wei Po" aus Hongkong hat die Regierung die Professoren darüber informiert, dass diese Themen in Seminaren fehl am Platz seien. Nach Insiderinformationen ist das in China eine gängige Praxis. Es gebe regelmäßig offizielle Schreiben des Bildungsministeriums mit Wunschthemen. Inoffiziell und nur mündlich würden die Universitäten dann über die Tabuthemen informiert. Gegen den Maulkorb wehren sich nun einige Professoren. Das Verbot stehe im Kontrast zum Aufruf des neuen Staatschefs Xi Jinping, konstruktive Kritik an der Partei zu üben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)