14. Mai 2013
"Es gibt dazu keine Alternative, denn wir sind in der Krise."
Der italienische Philosoph und Staatstheoretiker Giorgio Agamben findet, dass Politiker diese Argumentation seit Jahrzehnten missbrauchen. Sie instrumentalisierten den Begriff "Krise", um Politik durchzusetzen, die die Bevölkerung sonst nicht akzeptieren würde.
Agamben soll heute Abend in Tübingen einen Preis erhalten. Er ist Professor für Ästhetik an der Universität in Venedig. Laut Uni Tübingen gilt er als einer der meistdiskutierten Philosophen der Gegenwart.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)