15. Mai 2013
Die Krankheit ist schon seit 1886 bekannt - aber ihr Risiko wird unterschätzt.
Das sagen US-Forscher über die Leptospirose, eine Krankheit, die normalerweise bei Tieren auftritt. Springt sie auf den Menschen über, kann sie bei schwerem Verlauf Hirn, Leber und Lunge schädigen und sogar zum Tod führen. Die Wissenschaftler glauben, dass die Infektion auch bei Menschen im subsaharischen Afrika verbreitet ist, aber oft nicht richtig erkannt wird - stattdessen diagnostizierten Ärzte oft fälschlicherweise Malaria.
Die Forscher konnten die Mungo-Art Zebramanguste als Überträger der Krankheit ausmachen. Und sie warnen: Weil die Menschen in Afrika immer weiter in ehemals wilde Regionen vordringen, könnten sich Krankheiten wie die Leptospirose zu einer Bedrohung entwickeln.
Die Studie soll im Fachjournal "Zoonoses and Public Health" erscheinen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)