16. Mai 2013

Britische Feministin McRobbie sieht "kleinen feministischen Frühling"

In den 90er Jahren war der Feminismus out, jetzt ist er zurückgekommen.

Das meint die britische Feministin Angela McRobbie im Interview mit der "taz". Sie sagt, in den 80er Jahren sei die Bewegung eng an die Sozialdemokratie und die Linken gekoppelt gewesen. Nach dem Ende des Kommunismus hieß es dann: Alle haben die gleichen Rechte, alle haben die gleichen Chancen - also brauchen wir den Feminismus nicht mehr. McRobbie meint, aktuell erlebten wir in Deutschland einen "kleinen feministischen Frühling", angestoßen von der Aufschrei-Debatte rund um Rainer Brüderle. Die neuen Feministinnen sollten McRobbie zufolge cool bleiben, statt wütend zu werden. Und: Sie sollten Politik machen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)