16. Mai 2013
Ausländische Journalisten in China beklagen immer wieder, dass ihre Berichterstattung eingeschränkt werde und es Versuche gebe, sie einzuschüchtern.
Ob der neue Einfall der chinesischen Behörden deshalb bei ihnen nur Begeisterung auslöst? Die Korrespondenten sollen ein eigenes Medienzentrum bekommen, wo sie arbeiten können. Dafür wird ein früherer Wohnkomplex ausgebaut und mit schneller Internetverbindung ausgestattet. Außerdem sollen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten für die Berichterstatter geschaffen werden.
Die Behörden begründen den Schritt damit, dass wegen der wachsenden Bedeutung des Landes immer mehr ausländische Korrespondenten nach Peking kommen. In China arbeiten zurzeit rund 700 Journalisten aus knapp 60 Ländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)