17. Mai 2013
Dass man durch Fast Food nicht zum Superhelden wird, ist den meisten Menschen wohl klar.
Den Kindern in Peru aber vielleicht nicht. Das meint jedenfalls der Abgeordnete Jaime Delgado. Mit diesem Argument hat er in der Zeitung "El Comercio" ein neues Gesetz verteidigt, dass der peruanische Staatschef Ollanta Humala heute erlassen hat. Damit soll Werbung für Fast Food eingedämmt werden. Delgado sagte, man wolle die "Unschuld der Kinder" schützen. Die werde gefährdet, wenn die Unternehmen mit Superhelden für ihre ungesunden Produkte werben. Ein Abgeordnetenkollege sieht das ganz anders. Luis Galarreta sagte der Zeitung, das neue Gesetz verletze das Recht auf freie Wahl der Lebensmittel.
Offiziellen Zahlen zufolge sind in Peru 24 Prozent der Kinder zwischen fünf und neun Jahren fettleibig.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)