17. Mai 2013

Glasklar: Das ist ein "Tumor"

In unserer Rubrik "Glasklar" schlagen wir den Begriff "Tumor" nach:

Tumor kommt aus dem lateinischen und heißt übersetzt "Wucherung, Geschwulst". Tumor ist ein allgemeiner Begriff für eine örtlich begrenzte Zunahme des Gewebevolumens. Das kann z. B. ein örtliches Ödem, also eine Flüssigkeitsansammlung sein oder auch eine Schwellung, die durch eine Entzündung entsteht. Im engeren Sinne wird der Begriff Tumor aber für das unkontrollierte Wachstum körpereigener Zellen angewandt. Ein Tumor kann gutartig oder bösartig sein. Der Begriff selbst ist "wertfrei".

Gutartige Tumore bilden keine Metastasen. Das heißt, es sind Geschwulste, die nicht über die Gewebegrenzen hinauswachsen.

Bösartige Tumore entwickeln dagegen Metastasen und zerstören Gewebe. Diese bösartigen Tumore werden dann allgemein als Krebs bezeichnet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)