17. Mai 2013

China will mehr Studenten vom Lande

Chinas Universitäten sollen künftig mehr Studienplätze für Bewerber aus ländlichen Regionen anbieten.

Das ist jedenfalls der Wunsch des Staatsrats der Volksrepublik. Demnach sollen auch Elite-Universitäten ihren Zugang für Studienanfänger aus den Provinzen öffnen. Geplant ist eine Erhöhung der bisherigen Quote von 20.000 auf 30.000 Studenten im Jahr.

In China ist der Bildungsstand ungleich verteilt. Studienanfänger vom Land scheitern häufig an den Zugangsvoraussetzungen oder entscheiden, bei der Familie zu bleiben und zu arbeiten.

Eine schrittweise Reformierung des chinesischen Bildungssystems hatte bereits vor ein paar Tagen begonnen. Das Bildungsministerium hatte umgerechnet gut 230 Millionen Euro für die Erneuerung von Wörterbüchern und Lexika für Grund- und Oberschulen in den chinesischen Provinzen ausgegeben. Die vorigen Ausgaben waren voller Rechtschreib- und Faktenfehler.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)