20. Mai 2013
Laut einer neuen Studie wird sich die Erde in den kommenden Jahrzehnten nicht so stark erwärmen wie befürchtet.
Wissenschaftler gehen in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" davon aus, dass die Temperatur in den nächsten 50 bis 100 Jahren im Vergleich zur vorindustriellen Zeit nur um knapp ein bis höchstens zwei Grad steigt. Düsterere Vorhersagen gehen von einem schnelleren Anstieg aus.
Dennoch geben die Wissenschaftler keine Entwarnung. In der Studie heißt es, ohne weitere Fortschritte beim Klimaschutz dürfte die Durchschnittstemperatur auf längere Sicht ein Niveau erreichen, das als gefährlich für die Menschheit gilt. Die Regierungen der Welt haben sich darauf geeinigt, die Erderwärmung nicht über zwei Grad steigen zu lassen.
Grundlage der aktuellen Studie ist der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)