21. Mai 2013
Es war ein Zufallsfund während Bauarbeiten.
In Mexiko haben Dorfbewohner bei Arbeiten an einer Wasserleitung eine über 1.000 Jahre alte Statue entdeckt. Sie stellt einen Pelota-Spieler dar - das Spiel ähnelt dem Squash und ist bis heute in Mittel- und Südamerika verbreitet. Die Statue ist etwa 1,60 Meter groß und wurde in zwei Teilen gefunden. Archäologen glauben, dass sie während eines Rituals geköpft wurde. Sie wollen die Region um den Ort Piedra Labrada im mexikanischen Bundesstaat Guerrero jetzt genauer untersuchen. Bisher wurden dort rund 50 Gebäude, fünf Pelota-Felder und mehr als 20 Skulpturen entdeckt. Deswegen könnte der Ort früher eine Stadt von großer ritueller Bedeutung gewesen sein. Ersten Schätzungen zufolge könnte seine Geschichte bis zu den Mixteken 600 nach Christus zurückgehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)