21. Mai 2013

Money doesn't matter: Britischer Think-Tank fordert Bildungsausgaben zu kürzen

Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!

Generationen von Schülern und Studierenden haben mit diesem Spruch gegen Kürzungen im Bildungssektor demonstriert. Vielleicht zu unrecht?

Der regierungsnahe britische Think-Tank "Reform" hat fast 20.000 Schulen in Großbritannien verglichen. Manche hatten mehr, andere weniger Geld zu Verfügung, das habe sich laut den Forschern aber nicht auf die Leistungen der Schüler ausgewirkt. Die Politikberater kommen zu dem Schluss: Britische Schulen könnten locker auf ein Fünftel ihres Geldes verzichten. Größere Klassen, weniger Lehrpersonal - alles kein Problem. Die Forscher weisen darauf hin, dass die Bildungsausgaben zwischen 2000 und 2010 um fast 90 Prozent gestiegen seien.

In wenigen Wochen beginnt die Regierung in London darüber zu beraten, wo im öffentlichen Sektor gekürzt wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)