21. Mai 2013
China wäscht seine Hände in Unschuld.
Jedenfalls, wenn es um den illegalen Handel mit Elfenbein geht. Wie ein Sprecher der Regierung erklärte erwerbe China seinen Vorrat an Elfenbein allein bei legalen Auktionen des Materials. Die auf diesem Wege jährlich erstandenen knapp 5.000 Kilogramm Elfenbein, seien damit kaum verantwortlich für die zunehmende Wilderei in Afrika.
Internationale Umweltverbände schenken solchen Verlautbarungen wenig glauben. Laut WWF ist China der weltweit größte Markt für den illegalen Handel mit Elfenbein. Afrikanische Journalisten beklagen außerdem, dass die chinesische Nachfrage den Preis pro Kilo Elfenbein von 150 Dollar auf 1000 Dollar hat ansteigen lassen.
Fein verarbeitete Ornamente und Schnitzereien aus Elfenbein sind unter reichen Chinesen ein begehrtes Luxussymbol.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)