21. Mai 2013
Bargeld lacht.
Aber nach einer Studie der Steinbeis-Hochschule in Berlin könnte ihm bald das Lachen vergehen. Denn Bargeld kostet Geld: Beim Transport, für die Bereitstellung an Kassen und an Geldautomaten, und auch dadurch, dass den Bankkunden für Bargeld im Portemonnaie Zinsen entgehen. Insgesamt liegen die Kosten dem Studienautor zufolge bei mehr als acht Milliarden Euro. Pro Bundesbürger sind das 150 Euro pro Jahr. Die Analyse zeige, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr volkswirtschaftlich gesehen günstiger ist. Die Gesamtkosten dafür betrügen weniger als ein Zehntel. Bargeld sei lediglich bei Zahlungen unter 6,20 Euro sinnvoller.
Vorgestellt wurde die Studie auf Einladung des Kreditkartenanbieters Mastercard in Frankfurt. Das Unternehmen betont aber, nicht daran mitgewirkt und auch keinen Einfluss genommen zu haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)