21. Mai 2013
Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn der Papst ein Exorzist wäre.
Der Vatikan hat bestritten, dass Papst Franziskus einem jungen Mann böse Geister ausgetrieben hat. Grund für das Dementi sind Bilder des Fernsehsenders TV2000, der zur italienischen Bischofskonferenz gehört. In dem Programm war zu sehen, wie der Papst nach der Pfingstmesse am vergangenen Sonntag einem jungen Mann im Rollstuhl die Hände auflegte und betete. Der Mann schnappte nach Luft und zuckte zusammen.
Italienische Medien zitierten daraufhin Exorzisten, die sagten, es handele sich um eine klassische Teufelsaustreibung. Ein Papst-Sprecher betonte dagegen, das Kirchenoberhaupt habe nur für einen kranken Menschen gebetet. Beim Exorzismus handelt es sich um eine alte Form der Geisterbeschwörung, die es in vielen Religionen gibt. Viele Gläubige stehen ihr jedoch skeptisch gegenüber.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)