21. Mai 2013
Im US-Bundesstaat Oklahoma sind durch einen starken Tornado mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen.
Der Tornado-Forscher Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst sagte dazu im Deutschlandfunk, in dieser Region komme es immer wieder zu extremen Gegensätzen. Sehr warme und feuchte Luftmassen aus dem Golf von Mexiko träfen dort auf kalte und trockene Luft aus dem Norden.
Der Klimawandel führt dem Wetterforscher zufolge bisher noch nicht dazu, dass es mehr Tornados gibt. In den vergangenen Jahrzehnten habe die Zahl der Tornados pro Jahr stark geschwankt. Es habe aber keine stetige Zunahme gegeben. Ähnliches gelte für Deutschland. Nur gebe es hier einen sogenannten Beobachtungseffekt. Durch Handys, Alarmsysteme und Sturmjäger würden heute beim Wetterdienst mehr Tornados gemeldet als vor 30 Jahren. Eine typische Zahl seien 30 Tornados pro Jahr.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)