22. Mai 2013

Glasklar: Das ist ein "Country Club"

Passend zum Tagesthema "Stadtpark - Grün macht glücklich" klären wir: Was ist eigentlich ein "Country Club"?

Ein "Country Club" ist ein parkähnliches Areal mit Sport- und Erholungsanlagen. Es wird meist von einem Club oder Verein betrieben. Die ersten "Country Clubs" gab es in den USA um 1880 herum - meist in ländlichen Gebieten oder am Rande von Großstädten. Es gibt sie inzwischen auch in Großbritannien, Australien, Japan und Pakistan. Als Erholungsgebiet bieten "Country Clubs" für ihre Mitglieder neben Grünflächen auch Sportanlagen. Häufig liegt der Schwerpunkt auf den Sportarten Golf, Tennis und Reiten. Auf dem Gelände kann meist außerdem übernachtet und gegessen werden.

Die Clubs tendieren zu hohen Mitgliedsbeiträgen und restriktiven Aufnahmebestimmungen, so dass sie vor allem von der gehobenen Mittel- und Oberschicht genutzt werden. Deshalb wird vielen "Country Clubs" etwa in den USA immer wieder vorgeworfen, aufgrund der Ethnie und Herkunft potentielle Mitglieder auszuschließen.

In Deutschland kann man diese amerikanische Tradition am ehesten mit Golfclubs vergleichen, die sich teilweise auch "Country Club" nennen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)