22. Mai 2013

Künstliche DNA soll Diebstähle erschweren

Mit DNA-Tests werden inzwischen sogar Verbrechen aufgeklärt, die schon Jahrzehnte zurückliegen.

Künstliche DNA soll jetzt zukünftige Diebstähle verhindern - oder zumindest ihre Aufklärung erleichtern. Zwei Solarparks der Stadtwerke Senftenberg haben angekündigt, ihre Anlagen auf diese Weise zu sichern. Dabei werden die Objekte, die gesichert werden sollen, mit einer farblosen Flüssigkeit bestrichen, die DNA enthält. Diese Markierung wird in einer Datenbank festgehalten, und ermöglicht später eine eindeutige Zuordnung. Denn der DNA-Code kann im Labor wieder entschlüsselt werden. Die Polizei hofft, dass es Diebe abschreckt, wenn sie wissen, dass ihre Beute später dem ursprünglichen Besitzer zugeordnet werden kann.

Nach Pilotprojekten in Bremen und Brandenburg nutzt jetzt auch Sachsen die Technologie. Bisher wurde sie bei der Deutschen Bahn, in der Landwirtschaft und dem Energiekonzern Vattenfall eingesetzt. Gesichert wurden damit zum Beispiel Fahrzeuge und Kupferkabel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)