22. Mai 2013

Viele chinesische Städte "quasi unbewohnbar"

In China bieten große Städte immer mehr Kultur, Bildung und medizinische Versorgung an.

Trotzdem kommt die chinesische Akademie der Sozialwissenschaften zum Schluss, dass Metropolen wie Schanghai, Guangzhou und Peking quasi unbewohnbar sind. Bei der rapiden wirtschaftlichen Entwicklung seien Umweltschutz und Lebensqualität auf der Strecke geblieben. Das ist das Ergebnis einer Studie der Akademie.

Neben der schlechten Luft- und Wasserqualität ärgerten sich die Einwohner auch über Verkehrsstaus und hohe Mieten. Nur die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau schafften es in dem Ranking unter die zehn chinesischen Städte mit der besten Lebensqualität. Peking rutschte im Bereich Lebensqualität von Platz 74 auf 119 ab.

Weltweit war noch nie eine chinesische Stadt unter den Top Ten der lebenswertesten Städte. Dafür führen sie regelmäßig die Listen der schmutzigsten Metropolen und seit neuestem auch der teuersten Städte an.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)