22. Mai 2013
Leere Verpackungen, Zeitungen, Essensreste und Einwegflaschen - wir produzieren jede Menge Müll.
Und die Menge steigt: 387 Millionen Tonnen waren es 2011 - 3,7 Prozent mehr als 2010. Schuld am Anstieg sind jedoch hauptsächlich abgerissene Gebäude: Es ist 2011 vor allem mehr Bauschutt angefallen. Experten sagen, dass mehr Bauschutt ein Zeichen für eine wachsende Wirtschaft ist. Wenn man sich nicht das gesamte Müllaufkommen, sondern nur den von Privathaushalten anschaut, ist die Müllmenge nur leicht gestiegen. Der deutsche Durchschnittsbürger hat 2011 im Schnitt 454 Kilo Müll produziert.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts werden mehr als drei Viertel unseres Mülls wiederverwertet. Das heißt: Entweder reclycelt oder in Verbrennungsanlagen in Strom oder Wärme umgewandelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)