23. Mai 2013
Li Keqiang, Chinas neuer Premierminister, zeichnet ein optimistisches Bild.
Hand in Hand sollen China und Deutschland vorwärtsgehen mit großen Schritten. So schreibt es Li in einem Gastbeitrag in der "Zeit". Anlass des Artikels ist, dass er am Wochenende nach Deutschland kommt und hier, wie er schreibt, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern vorantreiben will.
Doch wann immer es um China geht, tauchen hierzulande Fragen auf über den Umgang mit Menschenrechten, über die Todesstrafe und über die Repressionen gegen Andersdenkende. Li berührt in dem Artikel auch dieses Thema, indem er fragt, was man bei deutsch-chinesischen Unstimmigkeiten tun könne. Er antwortet mit einem chinesischen Sprichwort: Unter den zehn Fingern gebe es eben längere und kürzere. Deutschland und China sollten das Gemeinsame suchen und Unterschiede bestehen lassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)