23. Mai 2013
Verbraucher können ganz schöne Bedenkenträger sein.
Zu dumm für Banken, Kreditkartenanbieter, Telefon- und Internetunternehmen, die zurzeit "digitale Geldbörsen" testen: Smartphones also, mit denen man im Laden, im Restaurant oder im Internet bezahlen kann. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC beißen die Entwickler damit auf Granit. Die Konsumenten fürchten nämlich um ihre Sicherheit und Privatsphäre.
Zwar konnte sich fast die Hälfte der Befragten vorstellen, ihr Smartphone zum Beispiel für Überweisungen zu nutzen. Als Geldkarte aufladen würden es aber nur 17 Prozent. Fast neun von zehn Smartphone-Nutzern haben Angst, ihre persönlichen Daten könnten gestohlen werden - durch Hacker oder auch Telefongesellschaften, die diese Informationen dann zu Werbezwecken missbrauchen könnten.
PwC empfiehlt den Entwicklern digitaler Geldbörsen, auf diese Sorgen zu reagieren. Die vielversprechende Technik drohe ansonsten zu scheitern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)